2014 km in 23 Tagen: Radtour im Sommer 2013 von Berlin nach Kopenhagen, Nyborg, von Flensburg auf dem Ochsenradweg zur Elbe und auf dem Leine-Heide-Radweg nach Thüringen, Teil 1 
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Die Zugfahrt nach Berlin war prima, außer, dass wir in Weimar  am falschen Zugende standen!  (der Wagenstandsanzeiger war falsch ) Also  Spurt ans andere Zugende, zum Glück war die Zugbegleiterin nett und ließ uns genügend Zeit zum Einsteigen. Keine 300 m nach dem Start am Berliner Hauptbahnhof sind wir links zum Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal  abgebogen. Diesem folgend durchquerten wir  Moabit und Wedding, passierten in Tegel den gleichnamigen Flughafen und stießen danach  in Spandau auf die Havel.  Kurze Zeit später hatten wir die Hauptstadt im Prinzip schon hinter uns, wobei die Strecke vom Bahnhof bis hierher sehr angenehm zu fahren war, verkehrsarm, meist am Wasser und/ oder im Grünen. Hinter Henningsdorf Einkehr in Havelklause: super Lage direkt an der Havel, gutes Essen und nette Bedienung . Es folgten schnelle aber auch anstrengende 35 km entlang des Oder-Havel-Kanals  überwiegend durch die für Brandenburg  so typischen Kiefernwälder über Oranienburg bis nach Liebenwalde.  Die Kaffeepause hier in einem lauschigem Hofcafe war wegen der Hitze für uns beide  dringend nötig ;- )Direkt am idyllischen Vosskanal strampelten wir  auf einem klasse  Radweg bis Zehdenick,  das dortige Kloster hatte am Samstag (!) leider nur bis 12:30 offen  :-(  Dafür hatten wir Glück und erlebten die Zugbrücke in Aktion. Nach 91 km dann die Ankunft auf dem Biwakplatz Wallapoint zwischen Zehdenick und Mildenberg, total idyllisch und ruhig direkt an der Havel  gelegen, dafür ohne Dusche  :-( und nur 10 €. Die Imbissbude hatte auch noch offen und unser Zelt konnten wir  direkt am Ufer aufbauen – super Fazit: Die Strecke führte entweder am Wasser (Spree, Havel, Kanäle, etliche Seen) entlang oder durch Wälder mit 99,9 % Asphalt  
Berlin-Kopenhagen, Dänemark, Ochsenradweg, Leine-Heide-Radweg
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Tag 1, Berlin - Zehdenick, 90 km
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2014 km in 23 Tagen: Radtour im Sommer 2013 von Berlin nach Kopenhagen, Nyborg, von Flensburg auf dem Ochsenradweg zur Elbe und auf dem Leine-Heide-Radweg nach Thüringen
Reiseberichte.com
IUnsere fünfte 3-wöchige Radtour Im Sommer 2013 nahmen wir erstmals nur zu zweit in Angriff - unsere Tochter Sophie hatte mit 16 Jahren keine Lust mehr ;-) Start war in Berlin, von dort ging’s auf dem gleichnamigen Radweg nach Kopenhagen mit einem Abstecher zur Insel Møn mit den beeindruckenden Kreidefelsen Møns Klint. Nach kapp 2 Tagen im wunderschönen Kopenhagen folgten wir der Nationalroute 9 u. 6 im Landesinneren nach Westen bis Korsor, überquerten mit dem Zug den Großen Belt und fuhren ab Nyborg entlang der Küste auf der Route 50 nach Süden bis Svendborg, ab führte uns die Nationalroute 8 an der Küstenlinie über Sonderborg zurück nach Deutschland, das Ziel hieß Flensburg. Von dort radelten wir auf dem Ochsenradweg nach Süden bis zur Elbe bei Wedel. Über Buxtehude und kleinere Radrouten erreichten wir bei Buchholz in der Nordheide den Leine-Heide-Radweg, durch herrliche Lüneburger Heide folgten wir dem Radweg über Hannover u. Göttingen bis zur Leinequelle in Leinefelde. Über Mühlhausen und Erfurt erreichten wir nach 2.000 km unseren Heimatort Bad Berka. Abgesehen vom traumhaften Wetter, das mit manachmal über 35 °C schon zuviel des guten bot, war das eine absolut phantastische Tour! Berlin - Kopenhagen ist sehr abwechslungsreich mit wunderbaren Landschaften - z.B. die Mecklenburger Seenplatte bei Waren - und immer hügelig ;-) Die Überfahrt mit der Fähre von Rostock nach Gedser war für uns eine Premiere und bei traumhaften Wetter einfach nur super. Die Route in Dänemark führte uns bis auf 2 Tage immer an der Küste entlang. Die Landschaft an der dänischen Ostsee ist wunderbar und sehr sehr hüglig! Kopenhagen war dann wirklich ein erhofftes Highlight, die Stadt am Wasser hat einfach Charme. Was wir auch über die anderen Städte wie Roskilde, Slagelse, Korsor, Nyborg, Svendborg oder Sonderborg auf unsere Route sagen können. Der Ochsenradweg, dessen ostliche Route wir im Frühjahr ja erst gefahren sind, war landschaftlich ebenfalls sehr abwechslungsreich, oft fuhren wir auf heckengesäumten Wegen (bieten guten Schutz bei Gegenwind ;-), nennenswert sind sicher Flensburg, Schleswig und die Schlei oder der Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg. Auf dem Leine-Heide-Radweg liegt natürlich die schöne Lüneburger Heide mit dem Heidedorf Wilsede. Auf dem Weg von Soltau nach Süden haben wir einen Abstecher zum Steinhuder Meer gemacht und waren etwas enttäuscht, unsere Erwartunghaltung war wohl zu hoch. Dafür haben uns Hannover und Göttingen angenehm überrascht. Den unten dargestellten Track könnt ihr unter hier: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=wzoackmumenqytyc  herunterladen.
Start am Berliner Hauptbahnhof
am Spandauer Schifffahrtskanal
Havel in Spandau
Havel bei Konradshöhe
am Oder-Havel-Kanal bei Oranienburg
Biergarten am Oder-Havel-Kanal
Biwakplatz Wallapoint
am Voss-Kanal bei Heidchen
Hubbrücke in Zehdenick
Rostock, Steintor
Rostock, St. Petri Kirche
Rostock, Überseehafen
Rostock, Fähranleger
auf der Fähre nach Gedser
Land in Sicht! - Dänemark :-)
auf dem Radweg bei Ulslev
Ostseeküste bei Ulslev
Ostseeküste bei Tunderup
Radweg im Wald bei Tunderup
Hesnæs
Küstenlandschaft bei Naesgård
Radweg kurz vor Stubbekøbing
Blick auf die Inseln Bogø u. Møn 
Damm zwischen den Inseln Bogø u. Møn 
Strand am Zeltplatz Inseln Bogø u. Møn 
Tag5, Rostock - Hårbølle Havn, 81 km
Nach  sehr zeitigem Frühstück im Hostel  starteten wir um 07:45 Uhr Start zum Fährterminal.  Die Strecke war bis kurz vorm Terminal gut ausgeschildert,  also waren wir pünktlich und 09:00 legte unsere Scandline-Fähre (19 € pro Person incl. Rad) nach Gedser ab. Wir hatten eine sehr schöne Überfahrt bei klasse Wetter :-)  Auf kleinen Landstraßen oder super Radwegen ging's los nach Norden, vor Væggerløse sind wir von der offiziellen Route abgewichen und nicht über  Nykobing  gefahren, sondern nach Marielyst abgebogen, hier war richtig Trubel – jede Menge Touristen. Nach  Geld abheben am Automaten und einem Riesen-Burger zum Mittag führte uns die Route meist direkt an der Küste durch Buchenwälder auf hügeligen Waldwegen, teilweise mit losem Schotter - nicht so sexy :-(  Die immer wieder mögliche Sicht auf‘s Meer entschädigte aber dafür. Bei unserer zweiten Pause hatten wir den Strand für uns alleine – weit und breit keine Menschenseele, also nichts wie ab ins Wasser. 5 km vor Stubbekøbing konnten wir die Küste der Insel Møn ganz nah sehen und unseren Zeltplatz erahnen. Bei  fettem Gegenwind  haben wir uns bis Stubbekøbing gekämpft,  im Ort bergauf bis zum Aldi, der Netto war dafür unten im Ortskern  ;-)  Nach einem super leckeren dänischem Eis am Fähranleger  brachte uns die Fähre nach Bogø, von dort ging‘s mit mega Rückenwind über einen Damm nach Møn.  6 km  weiter erreichten wir dann den idyllisch am Meer gelegenen und sehr ruhigen Campingplatz Vestmøn - sicher einer der schönsten Plätze auf unserer Tour! Fazit:  Nach problemloser Überfahrt begeisterte uns schon der erste Tag in Dänemark mit einer phantastischen Küstenlandschaft bei traumhaftem Wetter.
Tag2 Zehdenick- Blankenförde, 75 km
Start  war 09:45 Uhr bei eher trübem Wetter.  Nach  nur 3 km haben wir die Ziegelei Mildenberg besucht. Der Besuch des Museums (mit riesigem  Ziegelofen)  und eine Fahrt mit Lorenbahn, die über das weitläufige Gelände tuckelt lohnt sich  - das waren zwei sehr interessante Stunden.Weiter ging‘s abwechselnd durch Wiesen u. Wälder, kurz vor Bredereiche wurde es deutlich hügliger, Nach Rast  am Hafen von Bredereiche  radelten wir  auf Landstraßen oder daneben  nach Fürstenberg, kurz vor  der Stadt liegt auf der linken Seite das ehemalige Konzentrationslager  Ravensbrück.Ab Fürstenberg  führt die Route immer wieder an Seen vorbei, ab Neu Canow  folgt ein herrlicher kurvenreicher Radweg, fast wie ein Singletrail bis Wesenberg.  Nach wohlverdienter Kaffeepause  haben wir  über Klein Quassow  abgekürzt (wir kannten die Gegend von einem Radurlaub sehr gut) , auf oder neben der Landstraße erreichten wir den wunderschön gelegenen Zeltplatz am Jamelsee bei Blankenförde. Fazit:  Anfangs etwas eintönige Strecke, später dafür sehr hügelig und abwechslungsreich.Leider nur 18 - 20 ° C, meist Gegenwind, aber kein Regen
Radweg bei Wustrow
Radweg bei Seewalde
Radweg beim Peetschsee
Tag3, Blankenförde - Krakow am See, 99 km
Los ging‘s  schon um 8:30 Uhr, da knapp 100 km auf uns warteten.Anfangs über hügelige Landstraßen durch Wälder und Wiesen, vor Grazin  konnten wir Reiher und Graugänse beobachten.  Zwischen Pieversdorf u. Ankershagen  sind wir zur sehr schön angelegten Havelquelle abgebogen (600 m),  wenige Kilometer weiter führt die Strecke direkt am Schliemann-Museum (Entdecker von Troja) vorbei - nicht zu übersehen durch das trojanische Pferd vor dem Gebäude.Über Groß Dratow  geht’s überwiegend auf Landstraßen nach Westen,  später auf einem klasse  Radweg im Wald  durch den Müritz- Nationalpark nach Waren.Hier mussten wir zuerst den Radladen ansteuern: das Tretlager an meinem Rad war locker und machte mächtig Geräusche :-(  Danke an die Jungs von Zweirad Karberg für die schnelle Hilfe. Die Reparaturzeit nutzten wir für die Mittagspause und  zum Bummeln im quirligen Waren. Im größten Ort an der Müritz war richtig was los, jede Menge Radfahrer u. Touristen. Am Kölpinsee vorbei gings zur Nossentiner Heide, eigentliche eine schöne Strecke durch den Wald, leider hatten wir auf 5 km immer wieder losen Schotter -fast  unfahrbar!  Einige Kilometer vor Linstow dann endlich wieder auf Asphalt. Über die A19 und am riesigen Ferienressort Linstow vorbei  haben wir hinter  Dobbin  eine Abkürzung auf herrlicher Strecke über Neudobbin  genommen. Nach kurzem Einkauf in Krakow am See Ankunft gegen 18:15 Uhr  auf dem Campingplatz am Krakower See. Fazit: ein sehr abwechslungsreicher  aber auch anstrengender Tag  durch die landschaftlich sehr reizvolle Müritzregion.
Havel bei Klein Quassow
Zeltplatz am Jamelsee
Ziegeleimuseum Miltenberg
Biotop bei Babke
Schliemann-Museum in Ankershagen
Havelquelle
Landschaft bei Groß Dratow
Jabelscher See
Radweg in der Nossentiner Heide
Am Linstower See
220 Jahre alte Schäferbuche bei Dobbin
Am Krakower See
Tag4, Krakow am See - Rostock, 86 km
Um 08:45 Uhr ging‘s los und das sollte wieder ein Tag der Anstiege werden.Gleich hinter Reimershagen der erste längere, viele weitere, teils kräftige Anstiege folgten zwischen Groß Breesen u. Kirch Rosin, die Bikeline- Karte hat hier einige “unterschlagen“, die Strecke war dafür wunderbar:schmale, kaum befahrene Landstraße durch schattige Wälder :-) Vorbei am Ufer des Inselsees erreichten wir Güstrow, kurzer Fotostop am Schloss, danach Mittagspause in Güstrows schöner Altstadt, es gab Wurstgulasch aus der Gulaschkanone am Dom ;-)  Durch die belebte Innenstadt ging's Und weiter nach Norden, die Bäume entlang des Bützow-Güstrow-Kanals spendeten Schatten gönnten uns eine Pause vor dem stetigen Gegenwind. Angekommen in s Bützow, schmeckte das Eis am Eiscafe an der Warnowbrückebei den hohen Temperaturen noch mal so gut. Die folgenden 15 km bis Schwaan boten wieder jede Menge Steigungen (Mecklenburg-Vorpommern ist eben sehr hüglig und nur selten findet sich Wald bzw. Schatten. Schwaan war größer als erwartet, ins Zentrum sind wir aber nicht abgebogen. Es  folgte ein super Radweg direkt neben der Straße und wieder einmal jeder Menge Steigungen :-(
Wirtschaftsweg bei Alt Sammit
Turm bei Bellin
Am Inselsee bei Güstrow
Güstrow
Güstrow, Dom
Rostock :-)
Nach stressfreier Fahrt bis ins Rostocker Zentrum  bereits  16:00 Uhr Ankunft am Hostel Jelly fish (mitten im Zentrum und relativ preiswert)  So blieb noch Zeit für einen Bummel durch Innenstadt und zum Stadthafen, Zurück im Hostel waren wir ziemlich k.o. aber voller Vorfreude auf Dänemark :-) Fazit: Sehr hügelige und damit anstrengende Tagesetappe durch die schöne Landschaft  Mecklenburgs.
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Bützow- Güstrow-Kanal bei Lüssow