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Radtour im Sommer 2015 von Mainz nach Amsterdam und über Ijsselmeer und Nordseeküste zurück nach Thüringen
Holland
2.200 km in 27 Tagen: von Mainz nach Amsterdam und über Ijsselmeer und Nordseeküste zurück nach Thüringen, Teil 1  
Den unten dargestellten Track könnt ihr unter http://www.gpsies.com/map.do?fileId=jofmqzyfejknlute herunterladen.
Mit dem Zug bis zum Startpunkt nach Mainz und von dort ging es immer am Rhein entlang bis Holland. Bei Culemborg haben wir die weit verzweigten Rheinarme verlassen und sind entlang von Kanälen über Utrecht nach Amsterdam geradelt. Nach einer 2-tägigen Pause in der wunderschönen Stadt radelten wir am Marker- und Ijsselmeer entlang, über den 30 km langen Houtribdijk zwischen den beiden Meeren erreichten wir Lelystad und sind von dort noch einmal zurück in Richtung Amsterdam gefahren, um möglichst viel vom Ijsselmeer zu erleben. Danach radelten wir an der holländichen und deutschen Nordseeküste über Leer, Emden und Wilhelmshaven bis Varel. Hier folgten wir der deutschen Sielroute bis an die Weser bei Bremen. Bis Verden ging’s entlang der Weser, von dort sind wir den Allerradweg bzw. Aller-Elberadweg bis Magdeburg gefahren. Danach ging’s über Elbe, Saale u. Ilm nach Hause in Thüringen.
Mit nur 15 min Verspätung erreichten wir mit der Bahn Mainz. Diesmal haben wir ab Mainz die rechte Rheinseite gewählt. Auch dort lässt es sich gut fahren, leider führt die Strecke häufig an einer Bundesstraße entlang. In Eltville haben wir einen Abstecher zur sehr schönen Burg mit ihrem idyllischen Rosengarten unternommen. Auch der historische Ortskern ist sehenswert. Mittagspause war dann im netten Städtchen Geisenheim. Bei Rüdesheim mussten wir mit der Fähre auf die linke Rheinseite nach Bingen wechseln. Ab hier radelten wir die uns noch vom Vorjahr bekannte  wunderbare Strecke im mittleren Rheintal in Richtung Koblenz bis nach Spay. Trotz kurzer leichter Regenschauer erreichten wir trocken gegen halb sechs den Campingplatz in Spay. Der Empfang  auf dem schönem, wenn auch nicht sehr ruhigen Campingplatz war sehr nett. Für Lärm sorgen vor allem die Güterzüge, die Bundesstraße war nicht so präsent.
Fahrradfähre bei Walluf
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Düsseldorf, Rheinufer
Tag1,  Mainz – Spay, 85 km
Burg Eltville
Rüdesheim
Rheinradweg bei Niederheimbach
Rhein bei Bacharach
Rhein bei Oesterich
Niederwalddenkmal bei Rüdesheim
Die Etappen:
Tag2, Spay – Mehlem, 75 km
Nach kurzem Regen am Morgen schien wieder die Sonne und wir nahmen die Strecke bis Koblenz in Angriff. Die vielen Burgen und Schlösser und die riesigen Rheinschleifen waren uns von unserer Tour vom letzten Jahr noch gut in Erinnerung. Nach einer Pause am Deutschen Eck haben wir auf dem Weg zur eigentlichen Route die Auffahrt zur Balduinbrücke über die Mosel verfehlt und kleinen Umweg durch Koblenz gemacht.
Marksburg
Direkt am Rhein erreichten wir später Andernach. Nach der Mittagspause mit Regenguss beim Italiener ging es durch die schöne Altstadt zur Kirche Mariä Himmelfahrt - absolut beeindruckend. Der runde Turm direkt daneben stand etwas schief. Auf der Weiterfahrt begann es leicht zu regnen und die Streckenführung war leicht nervig, denn sie führte fast immer direkt an der B9 entlang. Später kamen die Brückenpfeiler der im 2. Weltkrieg zerstörten Brücke von Remagen in Sicht. Das Friedens- museum haben wir uns angeschaut, die Geschichte der Brücke wurde hier ausführlich geschildert. Auf die wunderschöne Apollinaris-Kirche konnten wir nur einen Blick aus der Ferne werfen, denn uns fehlt die Zeit. Ankunft gegen 19 Uhr auf dem Campingplatz Siebengebirgsblick, schöner Platz mit schlechten Sanitäranlagen, dafür mit tollem Blick auf die Löwenburg am Rhein.
Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck
Koblenz
Rhein bei Urmitz
Rheinbrücke bei Neuwied
Rhein bei Sinzig
Rheinradweg bei Remagen
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Andernach
Apollinaris-Kirche in Remagen
Rhein bei Unkel
Nach der Mittagspause besuchten wir den beeindruckenden Kölner Dom, der diesmal fast gar nicht eingerüstet war  ;-) Die Kölner Innenstadt ist nicht wirklich schön, hat aber ihren eigenen Charme. Auf dem Fischmarkt herrschte typisches Kölner Flair. Der weite Weg zur St. Gereon Basilika hat sich gelohnt, mit ihrer riesigen Kuppel  ist die Kirche wirklich beeindruckend.
Tag3, Mehlem - Baumberg, 81 km
Auf sehr schöner Strecke an der Uferpromenade am Rhein ging's vorbei an Bad Godesberg in Richtung Bonn. Das Siebengebirge war dabei unser ständiger Begleiter. Die Bonner Innenstadt mit ihrem Mix aus alten und neuen Gebäuden ist weder schön noch hässlich. Hier haben wir uns das Bonner Münster  angesehen, leider war es teilweise eingerüstet. Auch die Altstadt, das Beethoven-Haus u. das schöne Rathaus lagen auf unserer Route. In Bonn haben wir die Rheinseite gewechselt, anfangs war die Strecke nicht so schön, wurde aber später besser. In den Rheinauen näherten wir uns Köln. Unterwegs hatten wir eine kurze Schrecksekunde: Steffis Gepäckträger klappte während der Fahrt mit dem Gepäck nach hinten ab. Zum Glück waren nur die Schrauben locker – meine Schuld, das Rad hatte ich erst im Frühjahr gebaut und das war die erste längere Tour.
Burg Drachenfeld u. Schloss Drachenburg
Blick auf Bonn
Köln
Zurück zum Rhein ging's durch endlose Industriegebiete, u.a. die Ford Werke. Später wurde die Strecke auf dem Deich des Rheins sehr schön. Nach dem Übersetzen mit der Fähre bei Langel erreichten wir gegen 19 Uhr den Campingplatz Rheinblick  direkt am Rhein. Der Platz war schön ruhig, nur die Sanitäranlagen lagen am anderen Ende und Wasserstellen gab es gar keine.
Bonn, Münster
Bonn, Beethovenhaus
Dom, Hauptschiff
Fischmarkt u. St. Marien Kirche
Kuppel von St. Gereon
St. Gereon
Blick nach Leverkusen
Köln
Dom, Dreikönigenschrein
Tag4, Baumberg - Wesel,  101 km
Bis Düsseldorf ließ es sich wunderbar fast immer im Grünen radeln. Durch die mondäne Königsallee ging's ins wenig sehenswerte Zentrum. Der Blick auf den Rhein war dafür um so imposanter. Ohne es zu bemerken waren wir wenig später bereits in Duisburg. Beide Städte gehen fast nahtlos ineinander über. Duisburg ist ähnlich unattraktiv, aber irgendwie freundlicher. Stadteinwärts radelten wir am Stadion von Schalke04 vorbei. Nach der Mittagspause beim Chinesen bummelten wir noch durch die belebte Fußgängerzone. Die 10 km aus der Stadt heraus waren ziemlich anstrengend, jede Menge Verkehr! Danach radelten wir endlich wieder am Rhein. Eine Umleitung führte uns durch das nette verschlafene Städtchen Rheinberg, das leckere Eis hatten wir uns bei der Hitze redlich verdient. Ziemlich k.o. erreichten wir gegen 19 Uhr den Campingplatz Grav-Insel bei Wesel. Ein wirklich riesiger Platz, aber gut organisiert und super Sanitäranlagen.
Über die Rheinbrücke zurück auf die andere Seite radelten wir nach Kalkar. Hier begeisterte uns die riesige Lohwindmühle, das große gotische Rathaus und die schöne Altstadt. Die Strecke nach Kleve haben wir abgekürzt und sind auf dem Radweg entlang der B57 gefahren. Kleves Innenstadt fanden wir nicht so überragend. Auch die Schwanenburg (zu der wir extra hinauf strampelten) und die Stiftskirche sahen aus der Ferne schöner aus. Die letzten 10 km bis Holland vergingen wie im Flug. Bei Millingen überquerten wir die Grenze nach Holland und die kleine Personenfähre bei Doornenburg über den Rhein, der hier Waal heißt, hatte wohl gerade auf uns gewartet ;-)  Kurzer Einkauf im Spar (am Sonntag!) und schon 17 Uhr erreichten wir den Campingplatz de Waay. Einkaufsmöglichkeit, überdachtes Schwimmbad - Kosten incl. Duschen nur 10 €, was will man mehr!
Tag5, Wesel - Doornenburg,  72 km
Am Ufer größerer Baggerseen entlang ging's zur Fähre nach Rees. Nach Einkehr beim Italiener wollten wir uns die historische Altstadt ansehen, wurden aber enttäuscht. Wo die Redakteure der Bikeline-Karte hier eine sehenswerte Altstadt gesehen haben wollen, blieb uns rätselhaft.
Früh aufgestanden starteten wir bereits 08:15. Bereits 08:45 erreichten wir die Fähre bei  Bislich, blöderweise fuhr die Fähre nach Xanten erst ab 10 Uhr! Das hieß  also 1:15 h Zwangspause im Regen. Xanten mit seiner kleinen, gemütlichen Altstadt und dem Dom haben uns richtig gut gefallen. Auch der Nachbau einer römischen Befestigungsanlage mit Amphitheater war beeindruckend.
Düsseldorf, Königstraße
Düsseldorf, Salvatorkirche
Ruhr bei Duisburg
Rhein bei Laar
Rhein bei Wesel
Industrieanlagen bei Marxloh
Blick auf Baerl
Rheinradweg bei Laar
Xanten, Dom St. Viktor
Xanten, Klever Tor
Xanten, Archäologischer Park
Kalkarer Mühle
Kalker, Rathaus
bestricktes Fahrrad in Kleve
Grenze nach Holland
Kasteel Doornenburg
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