950 km in 11 Tagen: Radtour im Frühjahr über Gera, Chemnitz, nach Dresden, über Elbe, Saale u. Ilm zurück nach Thüringen
Mitteldeutschlandtour
auf 950 km in 11 Tagen: Von Thüringen über Gera und Chemnitz nach Dresden, Tagestour ins Elbsandstein- gebirge, am Elbradweg bis Aken, von dort zur Saale bei Groß Rosenburg und an Saale und Ilm zurück nach Thüringen im Frühjahr 2014, Teil 1
Die Streckenführung der Tour:
Die ersten 30 km bis Jena kannten wir gut, denn in Richtung Jena radeln wir öfters. Auf dem ziemlich bergigen Ilmtalradweg geht‘s bis Mellingen, ab hier folgten wir der Thüringer Städtekette. Gleich die ersten 10 km führt die Route auf einer kurvigen, für Radfahrer gefährlichen, kurvenreichen Landstraße stetig leicht bergauf. Ab Großschwabhausen radelt man dann abseits der Straßen hinab ins Saaletal nach Jena. Auch hinter der Universitätsstadt bleibt die Strecke hügelig bis bergig mit wenigen knackigen Steigungen. Von Stadtroda nach Hermsdorf verläuft die Strecke durch den landschaftlich reizvollen Zeitzgrund. Gleich hinter Hermsdorf wartet das nächste wunderbare Stück Radweg: das Mühltal. Hier schlängeln sich ein Bach und der Radweg vorbei an 8 Mühlen durch den Wald. In Hartmannsdorf stößt die Route auf die Weiße Elster, der wir am nächsten Tag bis Gera folgen werden. Nach 86 km erreichten wir am späten Nachmittag unsere Pension im verschlafenen Städtchen Bad Köstritz – Herkunftsort des gleichnamigen Schwarzbieres.
Unsere Radtour im Frühjahr 2014 führt uns in 11 Tagen von Bad Berka auf der Mittelland-Route D4 über Jena, Gera nach Chemnitz. Über den wunderschönen Zschopautalradweg radelten wir zur Mulde bei Döbeln. Am Mulderadweg ging es dann entlang der Freiberger Mulde bis nach Nossen. Von hier nahmen wir die Sächsische Städteroute im Tal der Triebisch bis Meißen. Die Strecke bis Meißen ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und hüglig bis bergig mit teils kräftigen Steigungen, ab und zu fährt man entlang von Flüssen oder im Tal der Flüsse. Entlang der Elbe erreichten wir schießlich Dresden. Von hier unternahmen wir eine Tagestour ins Elbsandsteingebirge. Von Dresden fuhren wir am Elbradweg über Riesa, Lutherstadt Wittenberg und Dessau bis nach Aken und von dort zur Saale bei Groß Rosenburg. Über Saale und Ilm radelten wir schließlich über Halle, Merseburg und Naumburg zurück nach Thüringen.
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Den unten dargestellten Track könnt ihr unter hier: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=goeolgigqmmjvnjx herunterladen.
Die Etappen:
Weiße Elster in Bad Köstritz
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Tag2, Bad Köstritz - Hohenstein Ernstthal, 89 km
Zu Beginn fuhren wir eine sehr schöne Strecke entlang der Weißen Elster brachte uns nach Gera. Ab hier ging‘s in wunderschönen Tälern bergauf u. bergab. Unter der Drachenschwanzbrücke hindurch radelten wir durch das ehemalige Bundesgartenschau-Gelände nach Ronneburg. Kurzer Stopp an der gleichnamigen Burg mit guter Aussicht auf das Buga-Gelände. Auf dem Weg nach Osten radelt man durch Posterstein mit seinem märchenhaften Schloss. Wir haben einen Abstecher zum Schloss Blankenhain gemacht, welches wunderschön an einem Park u. Teich liegt. Meist durch idyllische kleine Täler fuhren wir nach Crimmitschau, nach der Mittagspause beim Asiaten in der beschaulichen Innenstadt ging‘s an der Pleiße weiter. Im Gewerbegebiet von Meerane lässt die Deutschlandroute 4 die Stadt links liegen. Wieder einmal die A4 querend erreichten wir  Glauchau. Um die beiden hoch über der Stadt thronenden Schlösser anzuschauen, mussten wir erst einmal die steile Auffahrt zur recht netten Altstadt bewältigen. Durch den Park unterhalb der Schlösser zurück zu unserer Strecke, die stetig Höhe gewinnend meist im Wald parallel zur A4 bis kurz vor Hohenstein-Ernstthal verläuft. Hier wartet dann eine extrem steile Abfahrt hinab ins Zentrum, wo (leider) unsere Unterkunft lag.
an der Weißen Elster bei Gera
am Gessenbach bei Ronneburg
Forder- u. Hinterschloss Glauchau
Drachenbogenbrücke bei  Ronneburg
die Ronneburg
Burg Posterstein
Mittellandroute D4 bei Posterstein
Crimmitschau
Mittellandroute D4 bei Grumbach
Schloss Blankenhain
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Tag3, Hohenstein-Ernstthal - Waldheim, 68 km
Um wieder zurück zur Sächsischen Städteroute zu gelangen, mussten wir zu Beginn aus der Stadtmitte erst einmal steilste Rampen bis auf 500 m hinauf strampeln. Der Versuch einer Abkürzung hinter Wüstenbrand ging so richtig schief: an der A4 kurz haben wir uns hinter Wildsperrzäunen hoffnungslos verfahren, irgendwann war im Zaun kein Tor mehr :-(  Später haben wir den Rabensteiner Wald erklommen, 4 km ging es bergab durch den Wald, insgesamt ein 15 kilometerlange Abfahrt ins Zentrum von Chemnitz. Sehr entspannt radelten wir in die schöne Innenstadt. Leider war es ziemlich kalt. Nach einem kurzen Halt am „Nüschel“ (Karl-Mark-Monument) und Mittagessen und weiter ging‘ weiter auf teilweise schlechten Wegen und natürlich oft straff bergauf nach Lichtenwalde, wo wir auf den Zschopautalradweg trafen. Vorbei an Frankenberg sind wir hinter Zschöppichen nach rechts zur Zschopau der Ausschilderung folgende abgebogen. Dieser Weg hinab ins Tal war eigentlich unfahrbar und als Radweg eine Frechheit!
Der folgende Abschnitt entlang des Flusses vobei an Mittweida war dafür eine absolut herrliche Strecke. Nach einer kurzen Pause an der Zschopau ging‘s hinter Falkenhain rasant hinunter zur Talsperre Kriebstein. Von dort erreichten wir mit jeder Menge Steigungen schließlich unser Ziel Kriebethal. Die wunderschöne Burg Kriebstein haben wir uns natürlich auch noch angesehen. Die Pension “Zur Einkehr” in Waldheim/Kriebethal können wir leider nicht weiter empfehlen: schon das Zimmer war ziemlich kalt, der Frühstücksraum am nächsten morgen hatte nur 14 °C!
Chemnitz
an der Chemnitz
Innenstadt
Karl-Marx-Monument
Kirchtürme
Rathaus
„Rampe“ in Hohenstein-Ernstthal
"Radweg" bei Lichtenwalde
Pause oberhalb von Frankenberg
Steigung bei Krumbach
Zschopau bei Dreiwerden
Talsperre Kriebstein
Burg Kriebstein
Zschopautalradweg bei Falkenhain
Zschopau bei Ringethal
Brücke über die Zschopau bei Kockisch
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Tag 4, Waldheim - Dresden, 102 km
Angesagter Regen begleitete uns schon ab Waldheim. In Regensachen radelten wir dann in Richtung Döbeln entlang der Zschopau. Immer wieder entfernt sich hier die Route vom Fluss und sorgt damit für reichlich Höhenmeter. Nach einer Pause zum Aufwärmen in Döbeln ging es ab hier im Tal der Freiberger Mulde über Roßwein bis nach Nossen. Der Radweg am Fluss trug noch deutliche Spuren des letzten Hochwassers und war teilweise überhaupt nicht mehr vorhanden. Hier verließen wir die Freiberger Mulde und der Sächsischen Städteroute folgend fuhren nach Norden zur A4. Unter der Autobahnbrücke erneut  Regensachen angezogen und im Regen fuhren wir im wunderschönen Triebischtal bis Meißen. Den nächsten Schauer haben wir dort einem Cafe abgewartet . Meißen kannten wir von Touren der vergangenen Jahre bereits, also sind wir mit starkem Rückenwind bis Dresden “geflogen“. Hier sind wir durch die Innenstadt geschlendert, nach Einkehr beim Italiener noch im Globetrotter „verweilt“ und deshalb viel zu spät in der Pension angekommen :-(
Landschaft bei Saalbach
Brücke über die Zschopau bei Limmritz
Freiberger Mulde bei Keuern
Freiberger Mulde in Döbeln
Radweg bei Neugreußnig
Freiberger Mulde bei Neugreußnig
Dresden, Elbufer
Dresden, Theaterplatz
Mühle an der Elbe vor Dresden
Schloss Nossen
Freiberger Mulde bei Nossen
Freiberger Mulde bei Nossen
Döbeln, Rathaus
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Tag 5, Dresden - Bad Schandau – Dresden, 83 km
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Heute wollten wir von Dresden aus einen Abstecher ins Elbsandsteingebirge bis nach Bad Schandau unternehmen. Bei Kälte und starkem Westwind radelten wir auf dem Elbradweg in Richtung Osten. Erste Pause in der schönen Altstadt von Pirna. Besonders der Marktplatz mit seiner historischen Bebauung hat uns gut gefallen. Bei den niedrigen Temperaturen unter 10 °C kam die Pause im Cafe zum Aufwärmen genau richtig  ;-) Es folgte die wunderschöne Strecke durch das Elbsandsteingebirge. Vor Stadt Wehlen beginnt eine imposante Doppelschleife der Elbe. Auf der anderen Flussseite tauchen immer wieder Felsformationen auf, besonders beindruckend sind die Sandsteinfelsen der Bastei vor Rathen. Leider regnete es immer wieder und das herrliche Elbtal im Elbsandsteingebirge wirkte nur halb so schön :-( In Königstein endet der Elbradweg auf dieser Flussseite, mit der Fähre geht‘s auf der anderen Seite weiter. Von hier waren es nur noch 7 km bis Bad Schandau.  Nach der Mittagspause sind wir mit einem historischem Aufzug zur 50 m höher gelegenen Aussichtsplattform gefahren. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Elbtal – bei Sonnenschein ist dieser bestimmt noch schöner ;-) Auf dem Rückweg hörte der anfängliche Regen auf, der starke Gegenwind leider nicht. Irgendwann kam sogar die Sonne heraus  und das Elbtal zeigte sich in seiner vollen Pracht.
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Tag 6, Dresden - Belgern, 101 km
Von unserer Unterkunft war es nicht weit bis zur Elbe, über das Blaue Wunder sind wir auf die rechte Elbseite gewechselt. Leider erwartet den Radfahrer hier für einige Hundert Meter grobes Kopfsteinpflaster – wenig lustig auf einem Fernradweg. Das die Strecke vorbei am Dresdner Zentrum und Meißen sehr schön ist, wussten wir noch von unserer 2009er Sommertour. Nach einem kurzen Stopp im sehenswerten Kötzschenbroda  kam endlich die Sonne heraus und wir radelten vorbei an Meißen mit der wunderschönen Albrechtsburg hoch über der Stadt. Zur Mittagspause kehrten wir in Nieschütz ein. Der Ort liegt am Anfang einer von Felswänden gesäumten Elbschleife – beeindruckend! Bei stetigem Gegenwind ging‘s weiter bis Riesa. Der Elbradweg ist hier nicht so spannend, manchmal schon fast langweilig. Nach 62 km erreichten wir Riesa, etwas wirklich Sehenswertes konnten wir hier nicht entdecken.  Das kleine verschlafene Städtchen Mühlberg ist da eventuell schon eher einen Halt wert. Hinter Mühlberg haben wir die Elbseite gewechselt, ab hier verläuft der Elbradweg nur noch ein einem Ufer. Nach über 100 km erreichten wir bei schon tief stehender Sonne die Kleinstadt Belgern.
Pirna, Marktplatz
Pirna, Marktplatz
Felsformation bei Wehlen
Basteibrücke
Schloss Pillnitz
Elbe bei Leuben
Das Blaue Wunder
Elbradweg bei Meußlitz
Elbschleife bei Wehlen
Felsformation bei Wehlen
Bad Schandau
das Blaue Wunder
Dresden, Altstadt
Elbe bei Brockwitz
Meißen
Elbradweg bei Meißen
Felswand bei Nieschütz
Elbe bei Belgern
Kötzschenbroda
Radebeul
Köstritzer Brauerei
Klosterkirche in Bad Klosterlausnitz
Tag1, Bad Berka – Bad Köstritz, 84 km